sonstige Ahnenfragmente zum Familiennamen Janus Hanau
Quelle: Familiengeschichtliche Blätter 1925, Seite 354 - 357,  "Namensverzeichnis zum Album civium academicorum
der hohen Landesschule in Hanau 1665 bis 1812"  von Dr. Adolf von der Velden (Original war im Besitz des Hanauer
Gymnasiums)
1668 Janus
(Erläuterung: die Schule sollte Reformierte für ein Universitätsstudium vorbereiten , sie wurde 1607 von vertriebenen
reformierten Flamen und Wallonen gegründet. Die Schule wurde 1665 zur akademischen Hochschule erweitert. Ein weiteres
Verzeichnis, das sich im Staatsarchiv Marburg befinden soll, enthält die Namen der Schüler, den Tag der Aufnahme, ihre
Herkunft, Versetzungen in höhere Klassen und Entlassung zur Hochschule; diese Liste war 1925 noch nicht erforscht)
 

Aus: Pfälzische Heraldik, 1954, nach freundlicher Mitteilung von Rolf Heintz

    Johann Christian Gottlieb von Jan, 1711-1786, Hof- und Regierungsrat in Nassau-Weilburg und Hessen-Darmstadt,
    Licentat der Rechte, Syndicus und Consulent der freien Reichsstädte Frankfurt am Main und Nürnberg sowie
    ihr außerordentlicher Gesandter und Kaiserlicher Rat in Wien; erhielt am 14.9.1779 den erblichen Reichsadelstand.
    Wappen siehe unter "Wappen".
    oo Eleonore Barbara Hennicke, Tochter der aus dem Nürnberger Patriziergeschlecht stammenden Helene
         Sybille von Woelcker
    dessen Sohn Ludwig Friedrich Ernst von Jan wurde 1800 in den Reichsfreiherrenstand erhoben, geb. 1747 in Ohrdruf
    in Thüringen (Wappen siehe "Wappen"); Hohen1ohe-Neuensteinischer Geh.Legationsrat, dann Konsulent der
    Reichsstadt Nürnberg in Wien, zugleich Hessen-Darmstädter Ministerresident in Wien, anschließend Geheimer Rat und
    Herzoglicher Kanzleidirektor in Württemberg, 18041806 Landvogt in Heilbronn; hatte 3 Söhne, sind anscheinend
    als württemberische Offiziere jung verstorben; zwei Töchter heirateten in die Adelsfamilien von Pfeil und von Killinger.

    weiteres siehe Fragmente Bayern
 

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